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📅 19.08.2025

Regeländerung: Schienbeinschoner- und Stutzenvorschriften im Socca

Der Kleinfeldfußball entwickelt sich kontinuierlich weiter und orientiert sich zunehmend an semi-professionellen Ligen wie der Icon League. Im Zuge dieser Entwicklung wurde die bisherige Pflicht zum Tragen von Schienbeinschonern neu bewertet. Das Ergebnis: In unseren Wettbewerben besteht keine Verpflichtung mehr, Schienbeinschoner zu tragen.
Diese Anpassung ist auch durch die bisherigen Vorgaben begründet, die in der Praxis nur eingeschränkt sinnvoll waren. Nach den bisherigen Regeln konnten Schienbeinschoner theoretisch so klein wie eine Streichholzschachtel sein, was ihre Schutzwirkung nahezu bedeutungslos machte und den Sinn der Regel in Frage stellte. Ebenso entfällt die bisherige Notwendigkeit, sich durch unterschiedliche Stutzenfarben vom Gegner zu unterscheiden. Im Vergleich zum Großfeldfußball, wo der Schiedsrichter große Entfernungen überblicken muss, ist dies auf dem Kleinfeld nicht erforderlich, da der Schiedsrichter stets nah am Spielgeschehen ist.
Unverändert bleibt jedoch die Vorschrift, dass Teams in einheitlichen Stutzenfarben oder Sportsocken (beispielsweise komplett in Weiß) antreten müssen. Unterschiedlich farbige Stutzen oder Socken innerhalb derselben Mannschaft sind weiterhin nicht erlaubt. Theoretisch können aber beide Mannschaften in identischer Stutzen- oder Sockenfarbe spielen, da eine optische Unterscheidung hier nicht notwendig ist.
Das Spielen ohne Sportsocken oder Stutzen bleibt weiterhin verboten. Unter Sportsocken verstehen wir fußballspezifische, elastische Socken, die mindestens den Knöchel bedecken, eng anliegen und aus geeignetem Material bestehen, um Halt und Komfort während des Spiels zu gewährleisten.
Das Tragen von Stutzen wird weiterhin empfohlen, ebenso kann das freiwillige Verwenden von Schienbeinschonern zusätzlichen Schutz bieten. Spieler und Teams können selbst entscheiden, ob sie diese nutzen möchten.
Mit dieser Anpassung passt sich der Kleinfeldfußball den tatsächlichen Gegebenheiten des Spiels an, setzt auf praxisnahe Regelungen und wahrt dennoch ein Mindestmaß an Sicherheit für alle Beteiligten.